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OpenOffice 3.2 ist verfügbar Drucken

OpenOffice Nach den bereits sehr gut nutzbaren, aber noch nicht so "massenwirksamen" Versionen 1.x der kostenfreien Office-Suite stand seit Oktober 2005 die Version 2.0 zur Verfügung. Wer nach einem voll brauchbaren Alternativprodukt der teuren Office-Versionen gesucht hat, konnte nun fündig werden. Seit 29.03.2007 gab es Version 2.2, seit 17.09.2007 Version 2.3 und seit März 2008 stand OpenOffice 2.4 zum Download bereit. Seit Oktober 2008 gibt es die 3.0.0.

Jetzt ist ein weiterer Meilenstein mit der im Mai 2009 freigegebenen Version 3.1.0 erreicht. Viele Details wurden abermals verbessert, funktionelle Lücken geschlossen und vollig neue Mechanismen eingeführt. Z. B. lassen sich nun auch Calc-Arbeitsblätter zoomen. OpenOffice 3 wartet mit einer überarbeiteten und geschmeidigen Benutzeroberfläche auf. Die Datenbank verarbeitet mehr Formate. Mir imponiert vor allem der sehr gute PDF-Export. Über den neuen Plugin-Mechanismus können viele Funktionen nachgerüstet werden, z. B. ein recht gut funktionierender PDF-Import via PDFimport.oxt. 

Am 11. Februar 2010 gab das OpenOffice-Team die Release 3.2 frei. Habe mir umgehend die Software herunter geladen und auf meinem unter Windows 2000 Professional laufenden PC mit AMD Sempron 2800+ installliert. Und es ist tatsächlich wie angekündigt. Das Office-Paket startet deutlich schneller als der Vorgänger 3.1.1. Die vielen weiteren Verbesserungen gilt es noch zu erforschen. Es sollen u. a. sein: verbesserte Import-Filter für MS Office, Verarbeitung von MS-Office-Dokumenten mit Passwortschutz usw.    

Minor Releases (3._) mit neuen Funktionen sollen weiterhin alle sechs Monate erscheinen. Dazwischen gibt es Micro Releases (3.3._), bei denen nur Fehlerbereinigungen erfolgen.

Viel Spaß beim Erforschen und viel Erfolg bei der täglichen Nutzung...

OpenDocument wird sich als Standardformat für Datenspeicherung durchsetzen. Andere Office-Pakete, z. B. KOfficeTextmaker und AbiWord,  beherrschen dieses Format auch bereits oder bekommen es demnächst implementiert (siehe Artikel in www.heise.de). Und ein anders Standardformat, nämlich PDF, kann OpenOffice schon lange aus allen Dokumenten erzeugen.

OpenOffice umfasst die Lösungen Writer (Text), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentation), Math (mathematische Formeln), Draw (Zeichnen) und Base (Datenbank). Die Datenformate der in Redmond sitzenden M-Firma kann OpenOffice verarbeiten, wobei kleiner Probleme zu erwarten sind (Makros, Datenbank).

Die Software gibt es natürlich auch in deutscher Sprache und mit deutschen Wörterbüchern. Seit Version 2.0.2 (April 2006) ist die deutsche Rechtschreibprüfung voll integriert.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 11. Februar 2010 )
 
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